Mit dem Rucksack durch Asien

Backpacking-Asien.de

Zu Fuß zur Chinesischen Mauer, mit dem Tuk Tuk durch Bangkok oder mit dem Fischerboot nach Phuket – auf viele Mitteleuropäer hat Asien eine magische Anziehungskraft. Vor allem junge Leute reisen lieber mit Rucksack statt schwerem Reisegepäck, verzichten gerne auf festgelegte Touristenrouten, ziehen einfache Hütten und heruntergekommene Hostels gehobenen Sternehotels vor (ok, das ist eher eine Preisfrage) und reisen am liebsten einfach drauf los, wohin es sie gerade treibt. Ein gültiges Visum, ein vernünftiger Asien-Reiseführer und andere wichtige Tipps zur Reisevorbereitung sind aber auch – oder gerade! – für Backpacker unverzichtbar.

Auf Backpacking-Asien.de hat meine Schwester Lara die wichtigsten Informationen für alle reisefreudigen Asien-Fans zusammengetragen, egal ob es nach Thailand, Vietnam, China, Laos oder Indien geht. Neben grundlegenden Informationen, wie der Beantragung des richtigen asiatischen Visums, gibt es dort hilfreiche Links, Fotos und Reiseberichte aus erster Hand.

25. November 2013 In: Reisebericht 0 Kommentare

Skiurlaub im Oktober: Hintertux

hintertux_pisten-foto_oktober2013

Pistenansicht in Hintertux

Als ich den Vorschlag, im Oktober in den Skiurlaub zu fahren, das erste Mal gehört habe, war ich sehr skeptisch. Zu Unrecht, wie sich gezeigt hat: Der Hintertuxer Gletscher ist 365 Tage im Jahr befahrbar. Wer sich fragt, warum man in Hintertux das ganze Jahr über Skifahren und Snowborden kann, obwohl man im Dorf teilweise im T-Shirt rumlaufen kann, weiß es spätestens, wenn er am Berg die meterdicken Gletschereisplatten durchscheinen sieht und den eiskalten Wind im Gesicht spürt. Die Schneequalität ist schon im Oktober auf einem Niveau, das andere Skigebiete bestenfalls in der Hauptsaison erreichen. Auf bis zu 3.250 Metern stehen gut präparierte 34 Pistenkilometer zur Auswahl. Ausreichend Neuschnee, von dem wir an einem Tag 20 Zentimeter hatten, sorgt zudem für verschiedene Freeride-Lines in gut erreichbaren Tiefschneehängen. Ungewöhnlich scheint das um diese Jahreszeit in Hintertux nicht zu sein. Die Kälte sorgt für luftig leichten Powder.

Panorama auf dem Hintertuxer Gletscher

Panorama auf dem Hintertuxer Gletscher

Die Liftanlagen sind vergleichsweise unkomfortabel, der überwiegende Teil der Lifte sind Schlepplifte. Das liegt aber nicht an fehlendem Willen der Seilbahngesellschaft, sondern am Gletscher selbst. Die riesigen Gletscherplatten »wandern« im Jahr bis zu 40 Meter! Stabile Betonfundamente, wie sie für Sessellifte gebraucht werden, sind deshalb auf dem Eis nicht möglich. Die Liftpfeiler der Schlepplifte müssen regelmäßig umgesetzt werden. Damit die Pisten auch während der Umbauarbeiten ganzjährig erreichbar sind, sind die Lifte immer doppelt vorhanden, es verlaufen also immer zwei Schlepplifte nebeneinander, die das gleiche Gebiet bedienen.

hintertux_pisten-uebersicht_oktober2013

Übersicht über einen Teil des Skigebiets

Hintertux ist kein großer Aprés-Ski-Ort, was den Vorteil hat, dass die Leute hauptsächlich zum Skifahren kommen. Das macht sich auf den Pisten bemerkbar, wo um diese Jahreszeit kaum Anfänger oder angetrunkene Partytouristen den eigenen Fahrstil stören oder die Sicherheit auf der Piste beeinträchtigen. Der größte Teil der Skifahrer sind Skiclubs aus allen möglichen Ländern, die sich in Hintertux auf die beginnende Rennsaison vorbereiten und dafür zahlreiche Rennstrecken stecken, die man mitbenutzen kann. Ein eher kleiner Funpark bietet fortgeschrittenen Freeskiern und Snowboardern einige Möglichkeiten, für ambitionierte Anfänger ist eher wenig dabei.

Fazit: Ein Skiurlaub in Hintertux im Oktober ist als Auftakt zur Skisaison absolut empfehlenswert!

30. October 2013 In: Reisebericht 0 Kommentare

Abstimmen über die Berliner Energieversorgung!

Ich habe eben per Briefwahl am Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung teilgenommen. Das sollten alle tun, denn es geht um viel Geld, um das Stromnetz und den Ausbau erneuerbarer Energien. Das Volk hat hier die Möglichkeit, seinen Willen direkt durchzusetzen – aber nur, wenn genug Leute mitmachen: ein Viertel aller Wahlberechtigten müssen abstimmen, damit das Ergebnis des Volksentscheids bindend wird. Der Volksentscheid entdet am 3. November, wer per Briefwahl abstimmen möchte, sollte also bald seine Abstimmungs­unterlagen abschicken. Weitere Informationen:

22. October 2013 In: Öko, Wahlen 0 Kommentare

Fragen und Antworten zum Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung

Gestern habe ich sechs Fragen an den Berliner Energietisch zum Volksentscheid am 3. November über die Rekommunalisierung der Berliner Stromversorgung geschickt. Heute morgen habe ich bereits die Antworten bekommen. Das spricht für das große ehrenamtliche Engagement der Initiative. Hier die Antworten des Berliner Energietischs:

1. Ist der Aufbau von Stadtwerken zur Rekommunalisierung des Stromnetzes erforderlich, oder reicht dafür die Gründung der Netzgesellschaft?
Allein für die Rekommunalisierung der Stromnetze bedarf es nur eine Netzgesellschaft
2. Bedingen sich die Forderungen nach einer Rekommunalisierung des Stromnetzes und nach dem Aufbau von Stadtwerken, oder sind dies zwei voneinander unabhängig Forderungen?
Das sind zwei unabhängige Forderungen. Aber nur zusammen bekommen wir Zugriff auf die zukünftige Energieversorgung.
3. Wie lange dauert es, bis die Investitionskosten für den Kauf der Stromnetze inkl. Zinsen wieder erwirtschaftet werden?
Die Investitionskosten für den Kauf der Stromnetze lassen sich nach IHK Gutachten haushaltsneutral in 20 Jahren erwirtschaften. Es kann aber auch schneller gehen.
4. Wie sollen die beiden Anstalten zu sozialer Gerechtigkeit beitragen? Soll es Sozialtarife beim Strom geben oder geringere Netzgebühren für Strombeziehende mit geringem Einkommen?
Die Netzgebühren sind für alle gleich. Das Stadtwerk kann nach dem Vorbild anderer Stadtwerke Sozialtarife einführen. Daneben wollen wir vor allem aber über eine Einsparberatung dafür sorgen, dass die Energierechnung nicht weiter steigt und Energie bezahlbar belibt.
5. Inwiefern ist eine Netzgesellschaft als reine Anbieterin von Übertragungstechnik zum Erreichen von ökologischen und sozialen Zielen geeignet? Der Betrieb richtet sich ja nach technischen und bundesrechtlichen Anforderungen, die Netzgebühren werden von der Bundesnetzagentur festgelegt.
Die Netzgesellschaft kann im Bereich Anschluß Erneuerbar Energien hier offensiver und proaktiver handeln. Damit läßt sich das ökologische Ziel von 100% Erneuerbar unterstützen. Im sozialen Bereich geht es vor allem um die Stromsperren. Hier kann ein Netzbetreiber vermittelnd eingreifen und diese verhindern.
6. Warum soll eine neue Netzgesellschaft gegründet werden, obwohl laut Senat mit Berlin Energie bereits eine Netzgesellschaft besteht, die am Vergabeverfahren beteiligt ist?
Unser Gesetzentwurf fordert nicht die Rekommunalisierung per Gesetz. Dies ist rechtlich nicht zulässig, so die vorherrschende Meinung. Vielmehr soll Berlin Energie so ausgestattet werden, dass ein Erfolg im Konzessionsverfahren möglich ist. Der Druck des Energietisches hat in den letzten Jahren hier schon erheblich gewirkt und kann bei einem erfolgreichen Volksentscheid deutlich zunehmen. Dies ist insbesondere wichtig, da führende CDU Politiker deutlich gemacht haben, an einer Rekommunalisierung der Stromnetze nicht interessiert zu sein. Auch ist eine Beteiligung unser Netzgesellschaft am Verfahren gar nicht vorgesehen. Im Erfolgsfalle fordert der Volksentscheid den Senat auf, im Rahmen der EU- und bundesrechtlichen Vorgaben sich für eine erfolgreiche Bewerbung von Berlin Energie einzusetzen. Dazu hat er dann den klaren Auftrag Berlin Energie so auszustatten, dass die Bewerbung erfolgreich sein kann.

10. October 2013 In: Öko, Wahlen 0 Kommentare

Fragen zum Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung

Update: Die Antworten vom Berliner Energietisch sind da.

Am 3. November dürfen Wahlberechtigte in Berlin über einen Gesetzentwurf der Initiative Berliner Energietisch abstimmen, der die Gründung einer »Netzgesellschaft« vorsieht, die sich am Vergabeverfahren um das Berliner Stromnetz beteiligen soll. Zudem sollen Berliner Stadtwerke gegründet werden, die zur Energiewende beitragen sollen. Das Ziel des Gesetz­entwurfes ist also eine Rekommuna­lisierung der Energieversorgung in Berlin. Obwohl ich die offizielle Informations­broschüre, die mit den Abstimmungs­unterlagen verschickt wurde, genauso durchgelesen habe wie die FAQs der Kampagnen-Seite, stellen sich mir dazu noch viele Fragen, die ich der Energietisch-Initiative gemailt habe. Die Antworten werde ich ebenfalls in diesem Blog veröffentlichen.

Fragen an den Berliner Energietisch

  1. Ist der Aufbau von Stadtwerken zur Rekommunalisierung des Stromnetzes erforderlich, oder reicht dafür die Gründung der Netzgesellschaft?
  2. Bedingen sich die Forderungen nach einer Rekommunalisierung des Stromnetzes und nach dem Aufbau von Stadtwerken, oder sind dies zwei voneinander unabhängig Forderungen?
  3. Wie lange dauert es, bis die Investitionskosten für den Kauf der Stromnetze inkl. Zinsen wieder erwirtschaftet werden?
  4. Wie sollen die beiden Anstalten zu sozialer Gerechtigkeit beitragen? Soll es Sozialtarife beim Strom geben oder geringere Netzgebühren für Strombeziehende mit geringem Einkommen?
  5. Inwiefern ist eine Netzgesellschaft als reine Anbieterin von Übertragungstechnik zum Erreichen von ökologischen und sozialen Zielen geeignet? Der Betrieb richtet sich ja nach technischen und bundesrechtlichen Anforderungen, die Netzgebühren werden von der Bundesnetzagentur festgelegt.
  6. Warum soll eine neue Netzgesellschaft gegründet werden, obwohl laut Senat mit Berlin Energie bereits eine Netzgesellschaft besteht, die am Vergabeverfahren beteiligt ist?

9. October 2013 In: Öko, Wahlen 0 Kommentare

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 20 21 22 23 24