Zensursula und die Netzsperren
Eine Zensur findet nicht statt nur statt, wenn das BKA das anordnet.
Mehr beim CCC oder in der Eintagszeitung Neues Internet (PDF).
21. April 2009 — Netzpolitik — 0 Kommentare
Eine Zensur findet nicht statt nur statt, wenn das BKA das anordnet.
Mehr beim CCC oder in der Eintagszeitung Neues Internet (PDF).
21. April 2009 — Netzpolitik — 0 Kommentare
20. April 2009 — Die Grünen, Wahlen — 0 Kommentare
“MUTO a wall-painted animation” ist eine Animation von blu und steht unter einer CreativeCommons-Lizenz (by-nc-nd).
via.
27. March 2009 — kultur — 2 Kommentare
Vor einigen Tagen haben die Grünen ihre Website neu gelauncht. Auf den ersten Blick sieht alles zwonulliger aus – und es funktioniert auch so. Viel Interaktion, viel Ajax, viele Bilder und Videos. Neu ist allerdings nicht nur die Optik, sondern auch ein neuer Bereich: Meine Kampagne! Im Superwahljahr 2009 sollen darüber Mitglieder und Interessierte mobilisiert und vernetzt werden. Man kann Petitionen unterschreiben, Interesse an bestimmten Themen bekunden, sich als HelferIn melden oder einfach die Meinung sagen.
Positiv anzumerken: Die Grünen halten sich an die eigenen Forderungen. Die Datenschutzregeln sind gut und der Schutzgrad der eigenen Daten kann relativ gut angepasst werden. Außerdem markiert das Impressum alle Inhalte als Creative-Commons-Inhalte. Das bedeutet, dass die Inhalte frei kopiert, bearbeitet und weitergegeben werden dürfen (zu nicht-kommerziellen Zwecken, mit Namensnennung und unter gleichen Bedingungen). Ärgerlich:
Von dieser Regelung ausdrücklich ausgenommen sind:
- Fotos und Grafiken (wenn nicht anders gekennzeichnet)
- die Inhalte von Meine Kampagne und Wurzelwerk
Eine als CC markierte Grafik oder ein Video habe ich bisher nicht gefunden. Eine Materialsammlung mit Buttons, Bannern, etc leider auch nicht. Das kann aber auch daran liegen, dass MeineKampagne bzw. die ganze neue Website relativ unübersichtlich ist. Web2.0-Style schön und gut, aber wenn ich die Inhalte nicht finde, bringt mir das alles leider auch nichts.
Technisch ist die Website auch nicht unbedingt überragend. Deaktiviert man Bilder (um die Site auf Barrieren zu testen), verschiebt sich nicht nur alles, man sieht auch den größten Teil der Inhalte nichtmehr. Auf Alt-Attribute (nicht nur auf die Texte!) wurde fast komplett verzichtet. Einige Links scheinen nur mit JavaScript zu funktionieren. Ressourcenhungrig ist die Website durch das ganze JS-Gedöns leider auch, aber das ist wohl normal, wenn man im Web2.0 mithalten will.
Hoffen wir mal, dass sich das im Laufe des Wahlkampfs noch alles verbessert, übersichtlicher wird und dass mehr Material eingestellt wird. Der erste Eindruck ist jedenfalls schonmal nicht schlecht.
26. March 2009 — Die Grünen, Internet — 0 Kommentare
Am 7. Juni 2009 sind Europawahlen. In Deutschland gibt es nur einen Wahlkreis, der das gesamte Bundesgebiet beinhaltet, die Parteien stellen dazu Landes- oder Bundeslisten auf. Das wissen wohl noch die meisten Menschen. Auch die sogenannte fünf Prozent-Hürde, nach der Parteien nur ins Parlament einziehen, wenn sie mindestens fünf Prozent der gültigen Stimmen bekommen, ist relativ bekannt. Was aber viele Menschen nicht wissen (weil es bisher eher unwichtig war): Die fünf Prozent-Hürde bezieht sich auf das ganze Bundesgebiet! Auch Parteien, die nur in einem Bundesland antreten, müssen dort so viele Stimmen holen, dass sie einen entsprechend hohen Anteil an den in der BRD abgegebenen Stimmen haben.
Das gilt auch für die CSU. Bei der Bundestageswahl bekamen die Christsozialen 7,39 %. Diese Zahl kam in den Medien allerdings kaum vor, denn dort werden die Unionspartei in der Regel als Einheit dargestellt: es gibt ein einheitliches Ergebnis für beide Parteien zusammen. Dort waren allerdings auch die Freien Wähler – ein Sammelbecken für enttäuschte CSU-Anhänger (ORF) – angetreten. Auf kommunaler Ebene schon länger erfolgreich, zogen sie auch bei der bayerischen Landtagswahl 2008 mit 10,2 % ins Parlament ein und jagten der CSU Stimmen ab und drängten sie aus der absoluten Mehrheit.
Noch Kommunal- und Landesebene scheinen die Freien Wähler (FW) nun auch zur Europwahl antreten zu wollen. Falls sie dort ähnlich oder annähernd so gut abschneiden, wie bei der Landtagswahl, wird es für die CSU eng. Wenn zusätzlich noch WählerInnen zur neuerdings erstarkten FDP abwandern, kann nurnoch eine sehr hohe Wahlbeteiligung in Bayern die CSU über die bundesweite fünf Prozent-Hürde hiefen! Fraglich ist jedoch, ob die FW-Wähler daran mitwirken wollen, die CSU aus dem EP zu wählen – inhaltlich haben beide Parteien große Übereinstummgen und aus der Sicht der WählerInnen ist es möglicher Weise sinnvoller, wenn die CSU in Brüssel und Straßburg sitzt, als wenn es keine der beiden Parteien schafft.
Was kann man tun, wenn man in einem anderen Bundesland wahlberechtigt ist, die CSU aber trotzdem am Einzug in das Europäische Parlament hindern möchte? Wählen gehen! Eine hohe Wahlbeteiligung in der gesamten Bundesrepublik senkt den prozentualen Anteil der bayerischen Stimmen – und damit den der CSU!
2. February 2009 — Wahlen — 0 Kommentare