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	<title>Gregor Möllring &#187; BürgerInnenrechte</title>
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		<title>Nachtreten ist unfair, umkehren muss erlaubt sein!</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 19:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BürgerInnenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus. Feierabend. Elena ist tot! Die Bundesregierung stellt den Elektronischen Entgeltnachweis endgültig ein. Je näher der vermeintliche Umstellungstermin rückte, desto frustrierter waren die beteiligten Akteure. Die Arbeitgeber mussten die Daten seit einiger Zeit doppelt verarbeiten: auf Papier und &#8211; zum Aufbau eines Daten-Grundstocks &#8211; elektronisch. Sie sahen das als kostenlose Dienstleistung für den Staat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus. Feierabend. <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=424742.html">Elena ist tot</a>! Die Bundesregierung stellt den <strong>El</strong>ektronischen <strong>E</strong>ntgelt<strong>na</strong>chweis endgültig ein. Je näher der vermeintliche Umstellungstermin rückte, desto frustrierter waren die beteiligten Akteure. Die Arbeitgeber mussten die Daten seit einiger Zeit doppelt verarbeiten: auf Papier und &#8211; zum Aufbau eines Daten-Grundstocks &#8211; elektronisch. Sie sahen das als kostenlose Dienstleistung für den Staat und wollten nun endlich die Früchte ihrer Arbeit ernten. Entsprechend kritisch standen die Arbeitgeberverbände der Verzögerung der Elena-Einführung gegenüber. Gewerkschaften und Datenschützer kritisierten dagegen die zentrale Speicherung detaillierter, personenbezogener Daten der Arbeitnehmer. Zu den Millionen  von Datensätzen gehören auch sensible Informationen wie Streik-Teilnahmen, Abmahnungen und Fehlzeiten. Kurz gesagt: Elena war viel Frust und wenig Liebe. </p>
<p>Jetzt ist also Schluss. Also Friede, Freude, Eierkuchen? Applaus für die Einsicht? Nix da, es wird fleißig <a href="http://netzpolitik.org/2011/bundesregierung-beedrigt-elena/#comments">nachgetreten</a>. Millionen versenkt! Gescheitert! Nächster Flop der Bundesregierung! Ja, war teuer, geschenkt. Dass Elena nicht von Schwarz-Gelb, sondern von der Vor-Vorgänger-Regierung gestartet wurde scheint aber eben so wenig zu interessieren, wie die Schizophrenie, dass die Umsetzung der eigenen Forderung nach der Elena-Abschaffung als Flop der Regierung bezeichnet wird.</p>
<p>Woher kommt diese Unfähigkeit, den eigenen Sieg zu feiern? Wieso wird eine Regierung nicht gelobt sondern beschimpft, wenn sie sich endlich von Sachargumenten überzeigen lässt und die richtigen Konsequenzen zieht? </p>
<p>Politische Kehrtwenden sind für Regierungen/Koalitionen gefährlich, weil die Leute vergrault werden, die an die vorige Position geglaubt haben. Bei den ehemaligen Gegnern ist aber auch nichts zu gewinnen. Die politischen Akteure setzen sich also zwischen alle Stühle. Dazu braucht es Mut und politische Überzeugung. Wenn am Ende die richtige Entscheidung steht, sollten wir dem Respekt zollen, statt zu schimpfen. Wer Einsicht und Vernunft bestraft, drängt Regierende zu Ideologie, Sturheit und impregniert sie gegen rationale Argumente.</p>
<p>Politische Kehrtwenden, wie Elena oder der Atom-wieder-Ausstieg, müssen von den Handelnden vernünftig erklärt und begründet werden. Dann aber muss die Konfrontation auch eingestellt, die Kritik heruntergefahren werden. Wir alle prägen die politische Kultur, nicht nur Parteien und Regierungen. Verhalten wir uns auch so!</p>
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		<title>Death to Death Penalty</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 13:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BürgerInnenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gut gemachtes Video gegen die Todesstrafe von Amnesty International.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gut gemachtes Video gegen die Todesstrafe von Amnesty International.</p>
<p><object width="100%" height="309"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13671161&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13671161&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="100%" height="309"></embed></object></p>
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		<title>Informationsfreiheitsgesetz in Niedersachsen muss her!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 16:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BürgerInnenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag fordert schon seit einiger Zeit, dem Vorbild des Bundes und elf anderer Bundesländer zu folgen, und auch in Niedersachsen ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu verabschieden. Dabei geht es darum, das Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich Zugriff auf sämtliche Behördendokumente/-informationen haben müssen. Denn Demokratie funktioniert nur durch Transparenz! Bisher wird das Gesetz von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag fordert schon seit einiger Zeit, dem Vorbild des Bundes und elf anderer Bundesländer zu folgen, und auch in Niedersachsen ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu verabschieden. Dabei geht es darum, das Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich Zugriff auf sämtliche Behördendokumente/-informationen haben müssen. Denn Demokratie funktioniert nur durch Transparenz! Bisher wird das Gesetz von den Regierungsfraktionen (CDU &#038; FDP) abgelehnt. Die letzte Anhörung im Innenausschuss lässt jedoch Hoffnung aufkommen. Dazu hier eine Pressemitteilung vom Rechtspolitischen Sprecher, <a href="http://www.helge-limburg.de/">Helge Limburg</a>, und der Grünen-Fraktion.</p>
<blockquote><h3>Anhörung bestätigt die Forderung nach einem Informationsfreiheitsgesetz</h3>
<p>Limburg: &#8220;<em>Die Zeit ist reif!</em>&#8221;</p>
<p>Zu einem Entwurf der Grünen Fraktion für ein niedersächsisches Informations­freiheitsgesetz fand heute im niedersächsischen Landtag eine Anhörung im Innenausschuss statt. &#8220;Dabei bestätigte sich, dass der Bedarf für ein derartiges Gesetz besteht. Es ist höchste Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger auch in Niedersachsen freien Zugang zu behördlichen Informationen erhalten und sich nicht aufwändig dafür rechtfertigen müssen&#8221;, sagte Helge Limburg, rechtspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. Das Informationsfreiheitsgesetz stelle einen Paradigmenwechsel im Umgang mit behördlichen Informationen dar und erhöhe die Transparenz in Bezug auf Vorgänge innerhalb von Behörden, so der Abgeordnete.</p>
<p>Die in der ersten Beratung geäußerten Bedenken der Regierungsfraktionen seien durch die Anhörung nicht bestätigt worden. Vielmehr hätten die Expertinnen und Experten deutlich machen können, dass die Umsetzung keineswegs zur Überlastung der Behörden führe. &#8220;Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger bewusst und sehr gezielt nach Informationen fragen&#8221;, so Limburg. Auch der Umgang mit sicherheitsrelevanten und geheimdienstlichen Informationen werde in dem Gesetzesentwurf der Grünen geregelt. Er sieht vor, dass der Zugang zu Informationen, die beispielsweise die innere Sicherheit oder internationale Beziehungen gefährden könnten oder auch anhängige Gerichtsverfahren beträfen, abgelehnt werden können. &#8220;Diese Anhörung war ein weiterer Schritt auf dem längst überfälligen Weg zur Verabschiedung des Informationsfreiheitsgesetzes in Niedersachsen&#8221;, stellte Limburg abschließend fest. Denn während in elf Bundesländern und im Bund entsprechende Gesetze bereits verabschiedet wurden, sei Niedersachsen noch immer Teil des &#8220;Kartells der Amtsverschwiegenheit&#8221;, so Limburg.</p></blockquote>
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