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	<title>Gregor Möllring &#187; Internet</title>
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		<title>Vorschaubilder für Videos auf Facebook</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 20:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Suchmaschinen sind auch Social Networks für einen immer größeren Anteil des Traffics einer Website verantwortlich. Veile Webmaster versuchen daher das Verbreiten der eigenen Inhalte in diversen Netzwerken für User so einfach wie möglich zu gestalten. Zum Beispiel durch einen &#8220;Share on Facebook-Button&#8221; im Blog. Klickt der User drauf, postet er den Link und einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Suchmaschinen sind auch Social Networks für einen immer größeren Anteil des Traffics einer Website verantwortlich. Veile Webmaster versuchen daher das Verbreiten der eigenen Inhalte in diversen Netzwerken für User so einfach wie möglich zu gestalten. Zum Beispiel durch einen &#8220;Share on Facebook-Button&#8221; im Blog. Klickt der User drauf, postet er den Link und einen automatisch erstellten Teaser-Text. Ein zugehöriges Vorschau-Bild sucht sich Facebook dafür selber. Betreibt man eine Website, auf der vor allem Videos gepostet und keine Bilder eingebunden werden, gestaltet sich das schwierig – Facebook nutzt im Zweifel sogar Navigations-Grafiken, was natürlich sehr unschön ist. Um das zu vermeiden können Webmaster bestimmte Grafiken angeben, die Facebook verwenden soll. Dazu wird folgendes in den Header der Site eingefügt:</p>
<p><code class="codeblock">&lt;meta property="og:image" content="http://song-of-the-day.de/facebook_preview.jpg" /&gt;</code></p>
<p>Das Problem: Wird eine bestimmte Site sehr häufig verlinkt, nervt das ständig im Stream auftauchende Bild schnell. Facebook-Freunde können das als Spam empfinden, die Site kriegt einen negativen Beigeschmack. Das Phenomen ist von Apps wie FarmVille bekannt. Um eine Site gut zu platzieren, ohne dabei als Belästigung empfunden zu werden, sollten deshalb unterschiedliche <em>Vorschau</em>-Bilder benutzt werden. Tatsächlich bieten unterschiedliche Video-Dienste bereits von sich aus entsprechende Bilder an, man muss sie nur noch automatisch einbinden. Für zwei der bekannteren Dienste, Vimeo und natürlich Youtube, habe ich dazu ein <a href="/code/#video-preview">PHP-Script</a> geschrieben, das genau diese Aufgabe übernimmt. Es durchsucht den Embed-Code nach bestimmten Keywords, generiert die passende Bild-URL und gibt sie als Meta-Tags aus. Wird kein Bild gefunden, wird ein Default-Bild eingebunden. Das Ergebnis lässt sich bei <a href="http://song-of-the-day.de/">Song of the Day</a> überprüfen.</p>
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		<title>Song of the Day</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 11:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen ist Song of the Day gestartet. Jeden Wochentag Tag soll dort ein interessanter/neuer/herausragender Song vorgestellt werden. Das Team besteht bisher aus drei Leuten &#8211; ich stelle jeden Mittwoch ein Lied ein und kümmere mich um die Technik und das Layout. Letzteres ist absichtlich spartanisch gehalten, damit man sich als Besucher voll auf das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaser"><img src="http://song-of-the-day.de/facebook_preview.jpg" alt="" /></div>
<p> Heute morgen ist <a href="http://song-of-the-day.de/">Song of the Day</a> gestartet. Jeden <del>Wochentag</del> Tag soll dort ein interessanter/neuer/herausragender Song vorgestellt werden. Das Team besteht bisher aus drei Leuten &#8211; ich stelle jeden Mittwoch ein Lied ein und kümmere mich um die Technik und das Layout. Letzteres ist absichtlich spartanisch gehalten, damit man sich als Besucher voll auf das Video konzentrieren kann (wenn es denn eins gibt). Aus diesem Grund gibt es auch auf der Startseite statt einer chronologischen Liste immer nur einen Song &#8211; den <a href="http://song-of-the-day.de/">Song of the Day</a>!</p>
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		<title>Paid Content durch Magazine und Zeitungen auf eBooks?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Rupert Murdoch Foto: World Economic Forum (CC by-sa) Klassische Zeitungs-Verlage jammern seit Monaten immer lauter. Die &#8220;Umsonst-Kultur&#8221; im Internet gefährde die Existenz der Verlagshäuser und ist daher seit einiger Zeit der Hauptgegner von Verlegern wie Rupert Murdoch, der um sein Medienimperium News Corp. fürchtet. Natürlich hat er erst einmal Recht damit, dass kaum jemand bereit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaser rechts"><img src="/wp-content/uploads/Rupert_Murdoch.png" alt="" />
<p class="caption">Rupert Murdoch <cite>Foto: World Economic Forum (CC by-sa)</cite></p>
</div>
<p> Klassische Zeitungs-Verlage jammern seit Monaten immer lauter. Die &#8220;Umsonst-Kultur&#8221; im Internet gefährde die Existenz der Verlagshäuser und ist daher seit einiger Zeit der Hauptgegner von Verlegern wie Rupert Murdoch, der um sein Medienimperium News Corp. fürchtet. Natürlich hat er erst einmal Recht damit, dass kaum jemand bereit ist, für gewöhnliche Nachrichten im Internet zu bezahlen, denn zwei Klicks weiter werden die gleichen Inhalte kostenlos angeboten. Dass Murdoch kürzlich gegen Suchmaschinen, insbesondere Google News, schießt, die Inhalte klauen würden und so für den Umsatzeinbruch der Branche verantwortlich sein, erinnert aber eher an die Musikindustrie, die auch immer lieber auf das Internet geschimpft hat, anstatt sich der Lebenswirklichkeit der KonsumentInnen anzupassen. </p>
<h3>Paid-Content gegen Werbe-Ausfälle</h3>
<p>Um die Schwankungen des Marktes für Online-Werbung aufzufangen und mehr Geld abzuschöpfen, lassen Verlagshäuser nun immer wieder den Begriff &#8220;Paid Content&#8221; fallen, also vom User bezahlter Inhalt. Außer den vom Online-Werbemarkt enttäuschten Verlegern glaubt allerdings kaum jemand daran, dass sich die Leserinnen und Leser auf dieses Konzept einlassen werden. Zumindest für gewöhnliche Nachrichten und auf klassischen Endgeräten (zB Desktop-PC) scheint hier kein erträgliches Geschäftsmodell abseits von Werbung in Sicht. Erfolgversprechender erscheint hier der Verkauf von Zeitschriften-Abos für eBook-Reader. Das Problem: Der einzige große Player auf dem Markt, Amazon Kindle, gibt den Zeitschriftenproduzenten wenig Mitspracherecht und streicht angeblich <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,666043,00.html">bis zu 2/3 der Abogebühren</a> ein. In den USA gehen einige Verleger um Rupert Murdoch jetzt in die Offensive: Sie wollen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,666043,00.html">ein eigenes eBook-Verkaufs-System</a> etablieren. Das klingt erstmal vernünftig, denn damit verhindern sie eine zu große Marktmacht von Kindle. Zumindest schaffen sie Wahlmöglichkeiten. </p>
<div class="teaser"><img src="/wp-content/uploads/txtr_reader_02.png" />
<p class="caption">txtr Reader</p>
</div>
<p> Die Gefahr: Zeitschriften-Verlage können zwar Inhalte generieren und präsentieren. Ob sie aber auch technische Plattformen entwickeln können, die potentielle Kunden ansprechen, die sich vernünftig bedienen lassen und Besucher nicht gängeln, darf bezweifelt werden. Zumal es schon einige Alternativen zu Amazons Kindle gibt. Das deutsche Startup <a href="http://txtr.com">txtr</a> stellt nicht nur den gleichnamigen eBook-Reader her, sondern bietet auch eine Community-Plattform und einen Shop an. txtr setzt dabei auf freie Software und freie Formate, lässt den Verlagen, die ihre Inhalte über den Shop verkaufen, viel Wahlfreiheit und untermauert dies mit der Social-Media-Komponente der Community.</p>
<p>Solche Angebote sollten die Verlage stärker nutzen und damit Alternativ-Anbieter am Markt etablieren, denn so erhalten sie sich Marktmacht und Mitspracherechte. Stattdessen setzt die Gruppe um Murdoch auf ihr eigenes Konzept, will farbige Inhalte, Videos und sogar interaktive Elemente. Dass man damit einen der größten Vorteile von eBook-Readern wie Kindle und txtr &#8211; ewig lange Akkulaufzeit und papierähnliches Lesegefühl &#8211; ignoriert, scheint dabei kaum zu stören.</p>
<p>Fazit: Das Vorhaben scheint zum Scheitern verurteilt. Es bleibt zu hoffen, dass die Gruppe das schnellsmöglich merkt und sich auf vernünftige, kundenfreundliche, freie Alternativen konzentriert!</p>
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		<title>White IT: Ganzheitlich sieht anders aus</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[White IT ist ein Bündnis aus Politik und Wirtschaft, das sich wohl als Alternative oder Erweiterung des zu Netzsperren sieht. Es geht dabei um den Kampf gegen Kinderpornografie. Das gane findet unter der Federführung des niedersächsischen Innenministers, Uwe Schünemann, statt. Dabei wolle man alle einschließen, sagte Schünemann Spiegel Online: &#8220;Wir wollen Kinderpornografie im Internet bekämpfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whiteit.de/"><em>White IT</em></a> ist ein Bündnis aus Politik und Wirtschaft, das sich wohl als Alternative oder Erweiterung des zu Netzsperren sieht. Es geht dabei um den Kampf gegen Kinderpornografie. Das gane findet unter der Federführung des niedersächsischen Innenministers, Uwe Schünemann, statt. Dabei wolle man alle einschließen, sagte Schünemann <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,663688,00.html">Spiegel Online</a>: &#8220;Wir wollen Kinderpornografie im Internet bekämpfen und haben dafür einen ganzheitlichen Ansatz gewählt.&#8221;</p>
<p>Besucht man die Website, sehen die meisten Menschen vermutlich: nichts. Für die Darstellung der Website wird Microsoft Silverlight benötigt. Das ist nicht nur kein Webstandard, es steht auch für viele Betriebssysteme gar nicht zur Verfügung &#8211; u.a. für Linux nicht. Eine Fall-Back-Lösung, die Menschen angeboten wird, die Silverlight nicht installieren wollen oder können, gibt es nicht. </p>
<p>Ich unterstelle Herrn Schünemann natürlich nicht, dass er sich mit solchen technischen Details auskennt, ihm die Probleme bewusst waren und er den Ausschluss vieler Menschen von dieser Website wissentlich in Kauf genommen hat. Wer aber den &#8220;ganzheitlichen Ansatz&#8221; zur Bekämpfung von Kinderpornografie wählt, sollte auch allen die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen und informieren. Dass eine öffentliche Stelle überhaupt eine Website mit Barrieren anbietet, ist unmöglich &#8211; <a href="/transparenter-landtag-mehr-information-und-teilhabe/">das Land muss alle Menschen einbeziehen</a>!</p>
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		<title>Verbindungsprobleme mit Alice</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 23:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute ist also mein Alice-Internetzugang freigeschaltet. Router ist aufgebaut, es kann losgehen. Geht eigentlich auch. Eigentlich! Problem: Es funktioniert nur sporadisch. Meistens laden Websites nicht oder brauchen eine Ewigkeit zum Aufbau &#8212; und schaffen das dann auch nur halb. Wenn eine Site allerdings richtig aufgerufen wird, dann in normaler DSL-Geschwindigkeit &#8212; an zu langsamer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute ist also mein Alice-Internetzugang freigeschaltet. Router ist aufgebaut, es kann losgehen. Geht eigentlich auch. <em>Eigentlich!</em> Problem: Es funktioniert nur sporadisch. Meistens laden Websites nicht oder brauchen eine Ewigkeit zum Aufbau &#8212; und schaffen das dann auch nur halb. Wenn eine Site allerdings richtig aufgerufen wird, dann in normaler DSL-Geschwindigkeit &#8212; an zu langsamer Leitung liegt es also nicht. DSL- und PPP-Lampe (LED) am Router leuchten, im Routermenu wird angezeigt, dass eine Internetverbindung besteht. Alle üblichen möglichen Fehlerquellen (feste IP-Adresse, Cache-Probleme, andere Netzwerkverbindungen, etc) ausgeschlossen: nichts. Hotline anrufen!</p>
<p>Nach einem langen Gespräch an der Alice-Hotline mit einem sehr sympatischen <abbr title="Call Center Agent" lang="en">CCA</abbr>, kam irgendwann die passende Idee: Am PC muss manuell der <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Transmission_Unit">MTU</a>-Wert auf 1492 gesetzt</strong> werden! </p>
<p>MTU steht für <em>Maximum Transmission Unit</em> und bezeichnet die maximale Größe von TCP-Paketen. Das ist natürlich Fachchinesisch und kann von keinem Anwender/Kunden erwartet werden. Wo man das umstellt auch nicht.<a href="#mtuhowto">*</a> Und dass man das bei jedem PC im Netz extra per Hand einstellen muss, ist auch nicht so praktisch. Kommt das nur bei Alice vor? Hat da jemand Erfahrung mit?</p>
<p><ins id="mtuhowto">*</ins> Unter Ubuntu ändert man den MTU-Wert in den Netzwerkeinstellungen der jeweiligen Netzwerkkarte. Für Windows muss man dafür <a href="http://www.pctools.com/guides/registry/detail/280/">an die Registry</a>. Viele Router lassen ebenfalls eigene MTU-Einstellungen zu.</p>
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		<title>Die Ignoranz des Matthias Güldner</title>
		<link>http://gregor-moellring.de/mathias-gueldner-gruene-bremen-zensursula-welt/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Matthias Güldner Pressefoto Auf welt.de hat Matthias Güldner, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, einen Debattenbeitrag zum Thema Netzsperren veröffentlicht. Schon im Teaser schließt er sich dabei der dummen Sage vom &#8220;rechtsfreien Raum Internet&#8221; an, die die Netzsperrer von Union und SPD so gerne bemühen: Regeln gelten überall, auch im weltweiten Netz. Matthias [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaser rechts"><img src="/wp-content/uploads/2009/07/matthias_gueldner.png" alt="" /></p>
<p class="caption">Dr. Matthias Güldner <cite>Pressefoto</cite></p>
</div>
<p>Auf welt.de hat <a href="http://www.matthiasgueldner.de/">Matthias Güldner</a>, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, einen <a rel="nofollow" href="http://debatte.welt.de/kommentare/144723/zur+unertraeglichen+leichtigkeit+des+internetgruenen">Debattenbeitrag zum Thema Netzsperren</a> veröffentlicht. Schon im Teaser schließt er sich dabei der dummen Sage vom &#8220;rechtsfreien Raum Internet&#8221; an, die die Netzsperrer von Union und SPD so gerne bemühen: <q>Regeln gelten überall, auch im weltweiten Netz.</q></p>
<p>Matthias zeichnet im Beitrag das Bild von weltfremden Internetsüchtigen, die auf ihrer Spielwiese nicht gestört werden wollen und angeblich sinnvolle Eingriffe <q>mit Massenpetitionen per Mausklick wegbeißen</q> würden. Dass ich mir solchen dämlichen Killerspiel- und &#8220;Das Internet ist an allem Schuld&#8221;-Scheiß von einem Grünen anhören muss, hätte ich nicht gedacht:</p>
<blockquote><p>Die Tatsache, dass diese Community viel Zeit in virtuellen Räumen verbringt, spielt dabei eine große Rolle. Wer Ego-Shooter für Unterhaltung, Facebook für reales Leben, wer Twitter für reale Politik hält, scheint davon auszugehen, dass Gewalt keine Opfer in der Realwelt fordert. Anders kann die ignorante Argumentation gegen die Internetsperren gar nicht erklärt werden.</p></blockquote>
<p>Die Argumentation ist nicht nur dumm, sondern führt auch völlig an der berechtigten Kritik gegen Netzsperren vorbei. Auf die Spitze treibt Matthias das dann mit einem Vergleich zwischen Netzsperren und dem &#8220;Mordparagraphen im Strafgesetzbuch&#8221;, der ja auch gebrochen würde, aber trotzdem nicht abgeschafft werden dürfe. Lieber Matthias, wird durch diesen Paragrafen eine Zensurinfrastruktur aufgebaut? Hat der andere gravierende &#8220;Nebenwirkungen&#8221;? Nein! Durch das Brechen dieses Paragrafen (also durch Mord) gibt es reale Opfer. Dadurch, dass ich einen freien DNS-Server benutze und die Netzsperren so breche, nicht. Das sind schon fast keine Äpfel und Birnen mehr.</p>
<p>Dass so ein Blödsinn in der Welt steht, ist ja nichts ungewöhnliches. Dass sich aber ein grüner Spitzenpolitiker zu sowas herablässt, ist eine Frechheit. Nicht nur im Wahlkampf.</p>
<p>PS: Das <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/295/295495.wahlprogramm_komplett_2009.pdf">Bundestagswahlprogramm von Bündnis90/Die Grünen</a> (pdf) sagt zum Thema Netzsperren:</p>
<blockquote><p>Die Filterung des Datenverkehrs [...] lehnen wir strikt ab. Den aktuellen Vorschlägen zur Einführung von Internetsperrlisten und den Aufbau einer umfassenden Sperrinfrastruktur erteilen wir eine klare Absage, da sie rechtsstaatlich und technisch unverantwortlich sind.</p></blockquote>
<p><strong>Das und nur das ist die Position der Partei.</strong> Und zwar eindeutig.</p>
<p><ins datetime="2009-07-27T12:21:03+00:00">Update:</ins> Der Bundesvorstand der Grünen Jugend hat meinen Titel übernommen und einen lesenswerten <a href="http://www.gruene-jugend.de/show/597839.html">offenen Brief an Matthias Güldner</a> geschrieben.</p>
<p><ins datetime="2009-07-27T14:59:07+00:00">Update 2:</ins> Auch der Bundesvorstand von Bündnis90/Die Grünen hat nun <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/das-netz-ist-nicht-buergerrechtsfrei.html">eine Stellungnahme</a> veröffentlicht. Gute und schnelle Reaktionen. Damit sollte die Sache also bald erledigt sein.</p>
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		<title>Interview: Jan Philipp Albrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 15:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine Kopie eines Interviews mit Jan Philipp Albrecht (junger grüner Europakandidat auf Listenplatz 12), das auf Gruene.de unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlich wurde. Jan Philipp, die Betreiber von The Pirate Bay haben eine neue Wahlkampagne („Vote or die“) gestartet, in der Peter Sunde zur europaweiten Wahl der Grünen aufruft. Wie stehst Du dazu? Jan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="note">Dies ist eine Kopie eines Interviews mit <a href="http://janalbrecht.eu/">Jan Philipp Albrecht</a> (junger grüner Europakandidat auf Listenplatz 12), das auf <a href="https://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/das-netz-waehlt-gruen.html">Gruene.de</a> unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/">Creative-Commons-Lizenz</a> veröffentlich wurde.</div>
<h3>Jan Philipp, die Betreiber von The Pirate Bay haben eine neue Wahlkampagne („Vote or die“) gestartet, in der Peter Sunde zur europaweiten Wahl der Grünen aufruft. Wie stehst Du dazu?</h3>
<div class="teaser rechts"><img src="http://gregor-moellring.de/wp-content/uploads/2009/06/jpa1.png" alt="jpa" title="jpa" />
<p class="caption">Jan Philipp Albrecht</p>
</div>
<p> Ich freue mich sehr darüber. Peter Sunde steht für eine europaweite Bewegung, die sagt: Freier Austausch von Kultur und Wissen muss möglich sein. Wir Grünen haben die Ideen dafür. Wir Grünen stehen für eine fairen Ausgleich zwischen Internetnutzern und Kreativen, ohne Kriminalisierung und mit einer Vergütung. Wir stehen für eine zeitgemäße Netzpolitik.</p>
<h3>Was heißt das?</h3>
<p>Was in letzter Zeit in Sachen Internet politisch vor sich geht, ist ein Skandal. Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung und die unverhältnismäßige Kriminalisierung von Filesharern müssen gestoppt werden.</p>
<p><span id="more-313"></span></p>
<h3>Machst Du Dich mit Deiner Freude nicht zum Sprachrohr von Kriminellen, sollten die Angeklagten im Revisionsurteil für schuldig befunden werden?</h3>
<p>Noch hat das Revisionsverfahren nicht begonnen und noch wurde kein abschließendes Urteil gesprochen. Kultur muss geremixt, neu verteilt werden dürfen. Das Bereitstellen einer Plattform ist noch lange kein Verbrechen.</p>
<h3>Ein Argument der Netzpiraten: Die Plattform sei nichts weiter als eine spezialisierte Suchmaschine. Sie befürchten: Betreiber könnten haftbar gemacht werden für das, was in ihren Suchergebnissen erscheint.</h3>
<p>Es darf nicht sein, dass Suchmaschinenbetreiber haftbar dafür gemacht werden, was hinter den Suchergebnissen steht. Sonst wären sie dazu gezwungen, Zensur zu betreiben und müssten nach eigenem Bemessen entscheiden, was gefiltert wird und was nicht. Der Staat muss gegen die Anbieter von tatsächlich illegalen Angeboten vorgehen. Allem voran brauchen wir einen wirksamen Kampf gegen Kinderpornografie oder auch Rechtsextremismus im Netz. Allein Internetuser zu bevormunden und eine riesige Sperrinfrastruktur aufzubauen, ist jedoch völlig falsch.</p>
<h3>Ist Filesharing und die Bereitstellung der technischen Möglichkeiten dafür keine Straftat?</h3>
<p>Nach geltendem Recht ist der Austausch von Kopien illegal. Doch ob das politisch richtig ist, möchte ich in Frage stellen. Denn das Recht auf eine Privatkopie ist ein Grundrecht. Das aber als Verbrechen gebrandmarkt wird. Wir müssen alternative Wege beschreiten statt Totschlaginstrumente zu nutzen, wie es viele europäische Regierungen tun. Sie beseitigen Stück für Stück die Freiheit im Internet und der Kultur.</p>
<h3>Es gibt eine tiefe Kluft zwischen Kunstschaffenden und Netzusern. Die einen fürchten um ihr Einkommen, die anderen bestehen auf die Freiheit im Netz und den offenen Zugang zu Wissen und Kultur. Sind diese zwei Interessen miteinander vereinbar?</h3>
<p>Dafür müssen wir sorgen. Natürlich ist es wichtig, dass es einen Ausgleich gibt zwischen Künstlertum und freier Internetnutzung. Eine Lösung ist die Kulturflatrate (<em>Jeder zahlt einen pauschalen Betrag, der den Kulturschaffenden wieder zugeführt wird. Anm.d.Red</em>). Die Bekämpfung des Filesharing nutzt Künstlerinnen und Künstlern wenig. Bisher gewinnen in erster Linie die Rechteverwerter, die Unterhaltungsindustrie.</p>
<h3>Das große Ganze dreht sich nicht um den Schutz der Künstler, sondern um die Macht der Konzerne?</h3>
<p>Ganz genau. Normale Nutzerinnen und Nutzer werden kriminalisiert, um die Einnahmen der Medienindustrie zu sichern, auf Kosten der Grundrechte und einer freien Gesellschaft. Unterhaltungsindustrie und Sicherheitspolitiker errichten ein Konstrukt von Gesetzen, die den freien Wissensaustausch begraben wollen. Gerade auf europäischer Ebene gilt es, gegen solche Pläne vorzugehen. Wir wollen nicht wie in Frankreich, dass möglichen Tauschbörsennutzern der Internetzugang mindestens drei Monate lang abgeschaltet werden kann.</p>
<h3>Warum ist das Urheberrecht so lebensfern?</h3>
<p><q class="specialquote">Das Netz ist Teil unserer Lebenswelt</q> Vielen Politikern ist das Internet – ein Teil unserer Realität – fremd. Deshalb braucht Europa neue Politiker, die sich auch im Netz bewegen. Die wissen, dass die Speicherung und Auswertung von IP-Adressen ein enormer Eingriff in die Privatsphäre eines Menschen ist. Das Netz ist Teil unserer Lebenswelt, auch wenn viele Politiker das nicht verstehen. Wir leben dort und werden dort dauerüberwacht. Dagegen kämpfe ich.</p>
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		<title>Youtube und die GEMA nerven!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 22:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[This posting is not available in your country. Können sich Youtube und die GEMA mal einigen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 5px; background: #ffaeae; text-align: center;  margin-bottom: 8px; font: normal 12px Arial, Helvetica, sans-serif; color: #000;" lang="en">This posting is not available in your country.</div>
<p>Können sich <a href="http://netzpolitik.org/2009/youtube-will-videos-mit-gema-musik-sperren/">Youtube und die GEMA</a> mal einigen? </p>
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		<title>Meine Kampagne: Internetwahlkampf auf Gruene.de</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 12:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen haben die Grünen ihre Website neu gelauncht. Auf den ersten Blick sieht alles zwonulliger aus &#8211; und es funktioniert auch so. Viel Interaktion, viel Ajax, viele Bilder und Videos. Neu ist allerdings nicht nur die Optik, sondern auch ein neuer Bereich: Meine Kampagne! Im Superwahljahr 2009 sollen darüber Mitglieder und Interessierte mobilisiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2009/03/gruene_20.png" alt=" " class="teaser rechts" /> Vor einigen Tagen haben die Grünen ihre <a href="http://www.gruene.de/">Website</a> neu gelauncht. Auf den ersten Blick sieht alles zwonulliger aus &#8211; und es funktioniert auch so. Viel Interaktion, viel Ajax, viele Bilder und Videos. Neu ist allerdings nicht nur die Optik, sondern auch ein neuer Bereich: <a href="http://meinekampagne.gruene.de/">Meine Kampagne</a>! Im Superwahljahr 2009 sollen darüber Mitglieder und Interessierte mobilisiert und vernetzt werden. Man kann Petitionen unterschreiben, Interesse an bestimmten Themen bekunden, sich als HelferIn melden oder einfach die Meinung sagen.</p>
<p>Positiv anzumerken: Die Grünen halten sich an die eigenen Forderungen. Die Datenschutzregeln sind gut und der Schutzgrad der eigenen Daten kann relativ gut angepasst werden. Außerdem markiert das <a href="http://www.gruene.de/no_cache/einzelansicht/artikel/impressum.html">Impressum</a> alle Inhalte als Creative-Commons-Inhalte. Das bedeutet, dass die Inhalte frei kopiert, bearbeitet und weitergegeben werden dürfen (zu nicht-kommerziellen Zwecken, mit Namensnennung und unter gleichen Bedingungen). Ärgerlich: </p>
<blockquote><p>Von dieser Regelung ausdrücklich ausgenommen sind:</p>
<ul>
<li>Fotos und Grafiken (wenn nicht anders gekennzeichnet)</li>
<li>die Inhalte von Meine Kampagne und Wurzelwerk</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Eine als CC markierte Grafik oder ein Video habe ich bisher nicht gefunden. Eine Materialsammlung mit Buttons, Bannern, etc leider auch nicht. Das kann aber auch daran liegen, dass MeineKampagne bzw. die ganze neue Website relativ unübersichtlich ist. Web2.0-Style schön und gut, aber wenn ich die Inhalte nicht finde, bringt mir das alles leider auch nichts.</p>
<p>Technisch ist die Website auch nicht unbedingt überragend. Deaktiviert man Bilder (um die Site auf Barrieren zu testen), verschiebt sich nicht nur alles, man sieht auch den größten Teil der Inhalte nichtmehr. Auf Alt-Attribute (nicht nur auf die Texte!) wurde fast komplett verzichtet. Einige Links scheinen nur mit JavaScript zu funktionieren. Ressourcenhungrig ist die Website durch das ganze JS-Gedöns leider auch, aber das ist wohl normal, wenn man im Web2.0 mithalten will.</p>
<p>Hoffen wir mal, dass sich das im Laufe des Wahlkampfs noch alles verbessert, übersichtlicher wird und dass mehr Material eingestellt wird. Der erste Eindruck ist jedenfalls schonmal nicht schlecht.</p>
<div class="imgsource">Bild: <a href="http://www.gruene.de/">Gruene.de</a></div>
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		<title>Wie sinnvoll ist Abgeordnetenwatch?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 16:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet hat mehr Chancen für Information, Beiteligung und Interaktivität zwischen BürgerInnen und Politik geschaffen. Mit relativ geringem Aufwand und ziemlich schnell kann ich als interessierter Bürger eine Email an bestimmte Abgeordnete schreiben und mich so über ihre Standpunkte informieren, meine Meinung sagen oder auch um Informationen bitten. Gerade zu aktuellen Reizthemen (etwa dem Nichtraucherschutz) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet hat mehr Chancen für Information, Beiteligung und Interaktivität zwischen BürgerInnen und Politik geschaffen. Mit relativ geringem Aufwand und ziemlich schnell kann ich als interessierter Bürger eine Email an bestimmte Abgeordnete schreiben und mich so über ihre Standpunkte informieren, meine Meinung sagen oder auch um Informationen bitten. Gerade zu aktuellen Reizthemen (etwa dem Nichtraucherschutz) haben natürlich viele Menschen die gleichen Fragen. Den Interessierten und auch den Abgeordneten und ihren MitarbeiterInnen spart es da viel Zeit, wenn Fragen und Antworten im Web veröffentlich werden. Genau das tut <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">Abgeordnetenwatch</a>.</p>
<h3 id="moderation">Die Moderation</h3>
<p>Bevor die Fragen, die über Abgeordnetenwatch gestellt werden, an den/die MandatsträgerIn geschickt wird, muss sie allerdings durch die Moderation. Anhand des <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/moderations_codex-766-0.html">Moderations-Codex</a> wird entschieden, ob die Anfrage abgeschickt wird, oder nicht. Neben anderen Kriterien wird geblockt:</p>
<blockquote cite="http://www.abgeordnetenwatch.de/moderations_codex-766-0.html"><p>Beiträge, die keiner Frage oder Aufforderung zur Stellungnahme entsprechen, sondern nur bloße Meinungsäußerung sind</p></blockquote>
<p>Das erscheint sinnvoll, denn die Meinung anderer BürgerInnen ist für die meisten Besucher einer bestimmte Abgeordnetenwatch-Seite irrelevant. Man möchte ja die Meinung/Stellungnahme der PolitikerInnen wissen. Leider scheint das &#8220;Moderationsteam&#8221; hier sehr inkosequent zu sein. Auf den meisten Seiten gibt es bloße Stellungnahmen von Besuchern, die keine Frage stellen, sondern nur ihre eigene Meinung äußern. Dass gelegentlich ein &#8220;Wie ist Ihre Meinung dazu?&#8221; dahinter steht, macht eine Stellungnahme nicht automatisch zu einer Frage! Auch rhetorische Fragen, die (<a href="http://abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916--f150834.html#frage150834">wie in diesem Beispiel</a>) Anschuldigungen schmücken, sind keine Fragen im eigentlichen Sinn! Mit dieser Problematik der unzureichenden Moderation beschäftigt sich auch eine <a href="http://abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916--f158567.html#frage158567">Anfrage von Herrn Dietz</a>:</p>
<blockquote cite="http://abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916--f158567.html#frage158567"><p>Sehr geehrter Herr Beck,</p>
<p>beim Durchlesen ihrer Seite auf Abgeordnetenwatch ist festzustellen, dass viele vermeintliche Fragen an Sie eher Meinungsäußerungen homophober und xenophober Art sind.<br />
Hierzu meine Fragen:<br />
1.) Glauben Sie, dass Abgeordnetenwatch ausreichend moderiert wird?<br />
2.) Wo sehen Sie die Grenze zwischen berechtigten Fragen an einen Abgeordneten und lediglichen Meinungbekundungen.</p></blockquote>
<p>Inhaltlich teile ich diese &#8220;Anfrage&#8221;, die in meinen Augen allerdings keine ist und nicht in den beruflichen Aufgabenbereich von Herrn Beck fällt. Ob das Moderationsteam die hat durchgehen lassen, um sich dem Vorwurf der Unterdrückung von Kritik an der eigenen Site zu entziehen? Wahrscheinlicher ist, dass auch hier zu moderat moderiert wurde.</p>
<h3 id="beantworter">Die Abgeordneten</h3>
<p>Ein weiteres Problem, dass stark auffällt: Sehr viele Abgeordnete lassen offenbar ihre MitarbeiterInnen antworten. Das ist an sich auch ok &#8211; Abgeordnete haben wenig Zeit; die MitarbeiterInnen kennen die Positionen der Befragten &#8211; aber es wird in vielen Fällen nicht gekennzeichnet, dass der/die Befragte nicht selbst geantwortet hat. Eine Kennzeichnung sollte unbedingt erfolgen, darauf haben BürgerInnen meines Erachtens ein Recht!</p>
<h3 id="fragesteller">Die Fragesteller</h3>
<p>Aber auch die FragenstellerInnen verhalten sich nicht ganz optimal. KeinE MandatsgrägerIn ist über alle Politikfelder informiert, das kann man auch nicht erwarten. Wer also spezielle Anfragen stellen möchte (etwa die Situation bei Erbwaffen nach der Novellierung des Waffenrechts), sollte dies nicht nach örtlichen Kriterien tun (wer kommt aus meinem Wahlkreis?), sondern sollte sich an Fachpolitiker aus den zuständigen Ausschüssen wenden. Alles anderen verursacht eine enorme Arbeit für das Abgeordnetenbüro und liefert im Zweifelsfall eine Zusammenstellung von Textbausteinen, die von der internen Fraktionsseite abgerufen wurden.</p>
<h3 id="fazit">Fazit</h3>
<p>Abgeordnetenwatch ist eine gute Sache, die viele Fragen beantwortet, Zeit und Arbeit spart und Bürgerinnen und Bürger der Politik näher bringt. Darauf muss allerdings auf ein paar Punkte geachtet werden:</p>
<ul>
<li>Die Moderation muss konsequent erfolgen und sich an eigene Kriterien richten</li>
<li>Die Fragen müssen präzise und fair sein und sich an die richtigen Personen richten</li>
<li>Abgeordneten sollten selber antworten oder Antworten entsprechend markieren. Individuelle Antworten müssen bei vernünftigen Fragen erfolgen!</li>
</ul>
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