Kalt, kalt, kalt!

Klara Harden ist 25 Tage allein durch Island gewandert und hat dabei diesen Film gedreht. Der Film ist zwar nicht brandneu, bei den Temperaturen in Berlin (heute -13°) musste ich aber einfach an Iceland denken. Das Bild oben ist übrigens weder in Island noch in Berlin.

Wichtig bei diesen Temperaturen: Kälte ist lebensgefährlich! Um dabei zu helfen, Obdachlose vor dem Kältetod zu bewahren, kann man hier dem Berliner Kältebus spenden, der unter dieser Nummer zu erreichen ist: 0178-523 58 38. Kältebusse retten Leben und sind auch in anderen Städten unterwegs, googlen hilft.

6. February 2012kultur0 Kommentare

Song of the Day

Heute morgen ist Song of the Day gestartet. Jeden Wochentag Tag soll dort ein interessanter/neuer/herausragender Song vorgestellt werden. Das Team besteht bisher aus drei Leuten – ich stelle jeden Mittwoch ein Lied ein und kümmere mich um die Technik und das Layout. Letzteres ist absichtlich spartanisch gehalten, damit man sich als Besucher voll auf das Video konzentrieren kann (wenn es denn eins gibt). Aus diesem Grund gibt es auch auf der Startseite statt einer chronologischen Liste immer nur einen Song – den Song of the Day!

2. August 2010Internet, kultur4 Kommentare

The Yes Men fix the world

“The Yes Men fix the World” als p2p Edition kann man kostenlos unter CreativeCommons-Lizenz runterladen und verteilen, weil die Aktivistengruppe von der US Chamber of Commerce (eine Lobbyorgnisation, ähnlich der Handelskammer) verklagt wird und alle Kopien zerstören soll. Da bietet es sich natürlich an, die Datei dezentral per Torrent zu seeden. Ich kann die Yes Men nur empfehlen. Politischer Aktivismus mit Lach-Garantie.

25. July 2010kultur0 Kommentare

Paid Content durch Magazine und Zeitungen auf eBooks?

Rupert Murdoch Foto: World Economic Forum (CC by-sa)

Klassische Zeitungs-Verlage jammern seit Monaten immer lauter. Die “Umsonst-Kultur” im Internet gefährde die Existenz der Verlagshäuser und ist daher seit einiger Zeit der Hauptgegner von Verlegern wie Rupert Murdoch, der um sein Medienimperium News Corp. fürchtet. Natürlich hat er erst einmal Recht damit, dass kaum jemand bereit ist, für gewöhnliche Nachrichten im Internet zu bezahlen, denn zwei Klicks weiter werden die gleichen Inhalte kostenlos angeboten. Dass Murdoch kürzlich gegen Suchmaschinen, insbesondere Google News, schießt, die Inhalte klauen würden und so für den Umsatzeinbruch der Branche verantwortlich sein, erinnert aber eher an die Musikindustrie, die auch immer lieber auf das Internet geschimpft hat, anstatt sich der Lebenswirklichkeit der KonsumentInnen anzupassen.

Paid-Content gegen Werbe-Ausfälle

Um die Schwankungen des Marktes für Online-Werbung aufzufangen und mehr Geld abzuschöpfen, lassen Verlagshäuser nun immer wieder den Begriff “Paid Content” fallen, also vom User bezahlter Inhalt. Außer den vom Online-Werbemarkt enttäuschten Verlegern glaubt allerdings kaum jemand daran, dass sich die Leserinnen und Leser auf dieses Konzept einlassen werden. Zumindest für gewöhnliche Nachrichten und auf klassischen Endgeräten (zB Desktop-PC) scheint hier kein erträgliches Geschäftsmodell abseits von Werbung in Sicht. Erfolgversprechender erscheint hier der Verkauf von Zeitschriften-Abos für eBook-Reader. Das Problem: Der einzige große Player auf dem Markt, Amazon Kindle, gibt den Zeitschriftenproduzenten wenig Mitspracherecht und streicht angeblich bis zu 2/3 der Abogebühren ein. In den USA gehen einige Verleger um Rupert Murdoch jetzt in die Offensive: Sie wollen ein eigenes eBook-Verkaufs-System etablieren. Das klingt erstmal vernünftig, denn damit verhindern sie eine zu große Marktmacht von Kindle. Zumindest schaffen sie Wahlmöglichkeiten.

txtr Reader

Die Gefahr: Zeitschriften-Verlage können zwar Inhalte generieren und präsentieren. Ob sie aber auch technische Plattformen entwickeln können, die potentielle Kunden ansprechen, die sich vernünftig bedienen lassen und Besucher nicht gängeln, darf bezweifelt werden. Zumal es schon einige Alternativen zu Amazons Kindle gibt. Das deutsche Startup txtr stellt nicht nur den gleichnamigen eBook-Reader her, sondern bietet auch eine Community-Plattform und einen Shop an. txtr setzt dabei auf freie Software und freie Formate, lässt den Verlagen, die ihre Inhalte über den Shop verkaufen, viel Wahlfreiheit und untermauert dies mit der Social-Media-Komponente der Community.

Solche Angebote sollten die Verlage stärker nutzen und damit Alternativ-Anbieter am Markt etablieren, denn so erhalten sie sich Marktmacht und Mitspracherechte. Stattdessen setzt die Gruppe um Murdoch auf ihr eigenes Konzept, will farbige Inhalte, Videos und sogar interaktive Elemente. Dass man damit einen der größten Vorteile von eBook-Readern wie Kindle und txtr – ewig lange Akkulaufzeit und papierähnliches Lesegefühl – ignoriert, scheint dabei kaum zu stören.

Fazit: Das Vorhaben scheint zum Scheitern verurteilt. Es bleibt zu hoffen, dass die Gruppe das schnellsmöglich merkt und sich auf vernünftige, kundenfreundliche, freie Alternativen konzentriert!

9. December 2009Internet, kultur0 Kommentare

Video: Rette deine Freiheit

Alexander Lehmann hat nach “Du bist Terrorist” einen neuen Animationsfilm zum Thema Bürgerrechte in Deutschland erstellt. Das Video “Rette deine Freiheit” beschäftigt sich hauptsächlich mit den unsinnigen Netzsperren von Zensursula. Angucken (und nicht weggucken) lohnt sich:

Warum da nur vor der Wahl der CDU gewarnt wird und nicht vor CSU und SPD, hab ich noch nicht ganz verstanden. Die “große” Koalition trägt für die Netzsperren gemeinsam die Verantwortung, auch wenn von der Leyen das initiiert hat!

14. September 2009kultur, Netzpolitik0 Kommentare

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