Entpolitisiertes Interview in der Public

Vor einiger Zeit wurde ich (wohl als Sprecher der Grünen Jugend Niedersachsen) per Mail darum gebeten, für das Hildesheimer Stadtmagazin PUBLIC einen Fragebogen auszufüllen. Dem bin ich natürlich gerne nachgekommen, habe aus Platzgründen und Ausrichtung des Magazins auch darauf geachtet, keine politischen Manifeste zu verfassen. Wenn man allerdings Leute in politischen Funktionen bittet, einen solchen Fragebogen auszufüllen, dann darf man sich über kleine politische Farbtupfer nicht wundern. So habe ich versucht, wenigstens das Interesse an bestimmten Themen zu wecken, etwa an der Kulturflatrate:

Was würdest du gerne einmal tun, wenn es keine Strafe dafür gäbe?

Eyelid Movies von Phantogram aus dem Internet runterladen, bevor die Kulturflatrate eingeführt wird.

Ich habe gehofft, dass 2-3 Leute den Begriff Kulturflatrate googlen und das Konzept interessant finden. Leider wurde der Satzteil nach dem Komma im Magazin entfernt. Die meiner Meinung nach sehr wichtige Frage (für ein Porträt meiner Person), warum ich bei den Grünen bin, wurde leider komplett gestrichen. Meine Antwort war:

Warum bist du den Grünen beigetreten?

Weil sie für eine freie, emanzipatorische, tolerante und solidarische Gesellschaft stehen, ohne in Populismus zu verfallen und Nachhaltigkeit nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell, wirtschaftlich und bildungspolitisch einfordern.

Ich habe Verständnis dafür, dass die Redaktion auf den Platz achten muss und ggf. kürzen muss. Schade ist es trotzdem, vor allem weil ich beim einreichen der Antworten angeboten hatte bei Bedarf selber zu kürzen. Ich freue mich natürlich trotzdem über die Anfrage!

Die Online-Ausgabe der PUBLIC gibt es bei issuu. Der Fragebogen befindet sich auf Seite 14.

28. November 2009Grüne Jugend, Pressemitteilung2 Kommentare

Podiumsdiskussion bei Radio Tonkuhle

Bereits vor ein paar Tagen war ich bei einer Podiumsdiskussion zum Thema “Der Generationenvertrag auf dem Prüfstand” beim Hildesheimer Bürgerradio Tonkuhle eingeladen, die am 20.09. um 21:00 Uhr gesendet wird. Die Diskussion war interessant, es war aber ziemlich ungewohnt und etwas ganz anderes, als Diskussionen vor Publikum. Hier die Pressemitteilung von Radio Tonkuhle:

Am 27. September ist Bundestagswahl. Der Wahlkampf ist in seiner heißen Phase. Landauf, landab wird diskutiert – aber wer fragt eigentlich die jungen Menschen nach ihrer Meinung, ihren Vorstellungen und Zielen? Wie sieht für sie Generationengerechtigkeit aus? Wer soll ihrer Meinung nach das Rentensystem bezahlen? Und wohin mit dem Atommüll?

Antworten darauf geben bei Radio Tonkuhle die Nachwuchspolitiker Stephan Kaune (Junge Union), Gregor Möllring (Grüne Jugend), David Salm (Junge Liberale) und Marcello Sorrentino (solid). Sie stellen sich den Fragen der Tonkuhle-Moderatoren Carsten Weyers und Florian Aue.

Die Gesprächsrunde zum Thema „Generationenvertrag auf dem Prüfstand“ sendet das Lokalradio am Sonntag, den 20. September um 21 Uhr auf der 105.3 Mhz. Im Kabel ist der Sender auf der 97,85 zu empfangen. Der Live-Stream im Internet ist unter tonkuhle.de abrufbar.

14. September 2009Pressemitteilung, Wahlen2 Kommentare

Grünes Schaf in der BILD

Scan des Artikels

Die BILD-”Zeitung” hat wohl den Artikel über mich im Kehrwieder gelesen und ist auf den Zug aufgesprungen. Unter dem schwachsinnigen Titel “Mein Sohn, das grüne Schaf” hat das Blatt einen Artikel über mein Engagement in der “Öko-Jugend” (= Grüne Jugend) veröffentlicht. Für BILD-Verhältnisse ist der Artikel ganz in Ordnung, finde ich.

Ich habe den Artikel eingescannt und hochgeladen: Mein Sohn, das grüne Schaf

Außerdem ist mein Vater “Verlierer des Tages”, weil ich gegen Studiengebühren demonstriert habe. Die niedersächsische Landesregierung als Verlierer zu bezeichnen, weil sie Studiengebühren eingeführt hat – das wäre wohl sinnvoll. Aber der Zusammenhang zu meiner Demoteilnahme bleibt wohl das Geheimnis von Bild. Auch warum ich im Artikel (richtig) 24 bin und im Gewinner/Verlierer-Text 25, ist nicht ganz schlüssig.

Ausgerechnet sein Sohn Gregor ging gegen die Politik von Hartmut Möllring (57), CDU-Finanzminister Niedersachsen, auf die Straße. Der 25-jährige ist Mitglied der Grünen, sitzt im Landesvorstand der Partei-Jugend. Hauptkritikpunkt von Möllring junior: die vom Vater mitbeschlossene Einführung von Studiengebühren.

BILD meint: Manchmal fällt der Apfel doch weit vom Stamm…

Update: Dass andere Medien aufspringen würden, war klar. Die NWZ ist der Meinung, ich wäre in der falschen Partei. Das sehe ich anders!

26. August 2009Pressemitteilung2 Kommentare

Artikel über mich im Kehrwieder

Artikel im Kehrwieder

Unter dem Titel “Grüner Apfel fällt weit vom Stamm” ist heute im Kehrwieder am Sonntag ein Artikel über mich erschienen, in dem es um mein Engagement bei den Grünen und der Grünen Jugend geht, besonders im Bezug auf meine Eltern.

Machmal fällt der Apfel ziemlich weit vom schwarzen Stamm.

Der Artikel ist auch als ePaper verfügbar und kann hier als PDF-Datei runtergeladen werden: Grüner Apfel fällt weit vom Stamm

16. August 2009Pressemitteilung0 Kommentare

Jusos und Grüne Jugend rufen gemeinsam zur Europawahl auf

Am 7. Juni für ein soziales, ökologisches und offenes Europa stimmen!

Grüne Jugend Niedersachsen und Jusos Niedersachsen rufen gemeinsam alle jungen Menschen in Niedersachsen dazu auf, am kommenden Sonntag an der Europawahl teilzunehmen. Dazu erklären Sven-Christian Kindler und Julia Hamburg, beide SprecherInnen des Landesvorstandes der Grünen Jugend und Sören Klose, Juso-Landesvorsitzender:

“Das Europaparlament braucht eine neue Mehrheit: Die Vorherrschaft von Konservativen und Liberalen muss gebrochen werden, um die Themen nach vorne zu bringen, die für junge Menschen von besonderer Bedeutung sind: Europaweiter Atomausstieg, Investitionen in Klimaschutz, ein soziales Europa mit Mindeststandards, die für alle gelten, und ein offenes Europa, in dem kein Platz für Faschisten ist.

In den letzten Wochen sind die Alternativen klar geworden. Während CDU und FDP hier einen möglichst unpolitischen Europawahlkampf führen wollten, um später in Brüssel mit den Neofaschisten in der neuen Partei von Silvio Berlusconi gemeinsame Sache zu machen, haben wir immer klar gemacht, für welches Europa wir stehen. Gemeinsam mit den jungen KandidatInnen auf den Listen von Grünen und SPD werden wir für diese Ziele weiter kämpfen. Jede/r hat die Möglichkeit, durch die Teilnahme an der Europawahl dabei mitzuhelfen.”

5. June 2009Grüne Jugend, Pressemitteilung, Wahlen3 Kommentare

Seiten: 1 2